Tips auf die man achten sollte
Die Wahl des Fotografen hängt von mehreren Faktoren ab und nicht jeder Hobby- oder Amateurfotograf ist unseriös nur weil er zu sehr günstigen Preisen oder sogar gratis Fotoshootings anbietet. Auch bei den Profifotografen gibt es schwarze Schafe die sich nicht an die guten Sitten halten und so allen Fotografen schaden und zu einem schlechten Ruf führen. Ich möchte anhand dieses Berichtes aufzeigen, wie man sich einen Fotografen für sein Fotoshooting aussuchen sollte.
Einer der besten Anhaltspunkte für einen seriösen Fotografen ist die Empfehlung von einer Drittperson die bereits Erfahrung mit dem Fotografen gemacht hat. Ein seriöser Fotograf kann Referenzen angeben wo man sich über ihn erkundigen kann um sich ein unabhängiges Bild von ihm machen zu können. Wenn man unsicher ist, ob man den für sich richtigen Fotografen gefunden hat, sollte man sich mit dem Fotografen an einem unabhängigen Ort treffen um über das Fotoshooting, seinen Ablauf und was mit den Bildern geschieht zu diskutieren. Ein Fotograf der sich dafür keine Zeit nimmt, sollte nicht in Betracht gezogen werden.
Mir ist immer wieder aufgefallen, dass die zu fotografierenden Personen (ich nenne sie allgemein Modelle) vielmals nicht genau wissen was sie wollen oder es dem Fotografen nicht klar sagen können. Für den Fotografen ist das schwierig und gerade in der Akt und Erotik Fotografie sollte unmissverständlich klar sein was das Modell erwartet und was es auf gar keinen Fall will. Die meisten Fotografen haben ein mehr oder weniger grosses Portfolio an Bildern die sie als Beispiel zeigen dürfen und anhand dieser Bilder sollte das Modell den Stiel des Fotografen beurteilen und entscheiden können ob der Fotograf, das Modell den Erwartungen entsprechend in Szene setzen kann. Das Modell kann auch Bilder aus dem Internet oder aus Zeitschriften sammeln und dem Fotografen vorlegen um die Erwartungen zu beschreiben.
Der Preis hat bei vielen einen sehr grossen Stellenwert, sagt aber über die Seriosität des Fotografen gar nichts aus sondern viel mehr über den Aufwand und die Geräteschaft die ihm zur Verfügung stehen. Es ist klar, dass ein Fotograf der von der Fotografie lebt und ein grosses, gut ausgestattetes Studio besitzt mehr kostet als derjenige der die Fotografie als Hobby mit einem kleinen Studio in einem Keller betreibt. Von der Qualität der Bilder ist natürlich vom Berufsfotografen am meisten zu erwarten jedoch ist die Leistung der Hobby- und Amateurfotografen nicht zu unterschätzen.
Gratis Fotoshootings sind meistens Deals zwischen dem Modell und dem Fotografen und auf jeden Fall sind die Bedingungen anzuschauen. Wer darf mit den Bildern was machen? Ein seriöser Fotograf wird mit dem Modell einen Vertrag erstellen mit den Bedingungen. Dieser Vertrag sollte man vor dem Fotoshooting vom Fotograf verlangen, damit er in aller Ruhe durchgelesen werden kann. Meistens ist auch noch etwas Handlungsspielraum vorhanden um beiden Parteien ein sorgenfreies Fotoshooting zu ermöglichen. Gratis sind solche Fotoshootings nur aus finanzieller Sicht gesehen. Das Modell erhält ein Fotoshooting mit professionellen Bildern und Zahlt die Arbeit des Fotografen mit der eigennützigen Verwendung der Bilder.
Heikel mit der Seriosität wird es, wenn der Fotograf dem Modell Geld anbietet. Hier muss hinterfragt werden, für was man bezahlt wird und was der Fotograf mit den Bildern machen will. Unklare Antworten sind ein schlechtes Zeichen und Versprechungen das Modell berühmt zu machen sind nicht realistisch. Hier am besten auf die Reaktion des Umfeldes hören.
Um sich bei einem Fotoshooting sicher zu fühlen, sollte man eine Vertrauensperson zum Fotoshooting mitnehmen. Sollte der Fotograf 1000 Ausreden gegen eine Begleitung haben, sollte der Fotograf nicht in Betracht gezogen werden. Je nach Platzverhältnissen kann es in kleinen Studios sicher eng werden aber es sollte immer möglich sein eine Begleitperson trotzdem in eine Ecke setzen zu können. Unangenehm für den Fotografen sind nur Begleitpersonen die das Gefühl haben dem Fotografen Anweisungen geben zu müssen. Eine stille Begleitperson ist aber nie ein Problem für den Fotografen. Weitere Sicherheit ist das persönliche Umfeld über das Vorhaben zu Informieren und die Kontaktdaten des Fotografen zu hinterlegen.
Der seriöse Fotograf verhält sich unaufdringlich auf Distanz und Berührungen vermeidet er. Nur nachdem das Modell um Erlaubnis gefragt wurde, nähert er sich dem Modell um vielleicht eine störende Haarsträhne, ein nicht gut fallendes Kleidungsstück oder die Pose zu richten. Ein weiteres Zeichen für einen seriösen Fotografen ist, dass er dem Modell alle Bilder zeigt und nichts verheimlichen muss. Da ein Fotoshooting recht anstrengend werden kann, sollte regelmässig eine Pause eingelegt werden um sich zu verpflegen und die bereits entstandenen Bilder zu begutachten und zu besprechen. Sollte sich der Fotograf nicht Anständig benehmen, sollte er darauf aufmerksam gemacht werden und wenn das nichts bringt sollte das Fotoshooting abgebrochen werden bevor die Angelegenheit aus dem Ruder läuft.
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